Überraschend neue Erkenntnisse der Stressforschung

Die besten neuen Stresskiller

Was wir bereits wissen

Dass guter Schlaf, Entspannungsmusik, moderater Sport, Yoga und regelmäßiges Meditieren gegen Stress wirkt ist den meisten Menschen wahrscheinlich schon bekannt.

 

Überraschend anders

Doch zählen laut neueren Erkenntnissen auch einige Mittel dazu, die recht überraschend sind und die man so nicht erwartet hätte.

 

Dein tägliches Käffchen

So trägt zum Beispiel durchaus auch ein gemäßigter Koffeingenuß zur Entspannung bei, dadurch Adenosinrezeptoren im Gehirn blockiert werden. Doch Achtung:  1 - 4 Tassen sind noch im grünen Bereich, mehr sollt es jedoch nicht sein, sonst kehrt sich die Wirkung um.

 

Kuscheltiere tun uns gut

Auch weiß  man mittlerweile, daß Haustiere unsere psychische Gesundheit fördern und somit Stress mindern. Diese positive Wirkung findet bereits durch die Anwesenheit eines Tieres statt, aber auch durch Körperkontakt und Streicheln.  Haustiere tun uns Menschen einfach gut. Dies hat auch die American Heart Association (AHA) bereits im Jahr 2012 festgestellt.

 

Was Vitamin-B macht

Vitamin B ist kein einzelnes Vitamin, sondern ein Vitaminkomplex, der aus den Vitalstoffen B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12 besteht und an vielen Prozessen im Körper beteiligt ist. Sie werden benötigt, um Gewebe aufzubauen und dieses zu regenerieren, spielen eine Rolle im Fett-, Eiweiß und Kohlenhydrat-Stoffwechsel, (unter-)stützen die Funktion von Nerven und Gehirn, Herz und Kreislauf, regulieren Muskeln und die Magensäureproduktion, wirken sich auf den Schlaf und die Hormonproduktion aus.

 

Wenn auch nur ein einziger dieser Vitalstoffe fehlt

kann dies eine verheerende Wirkung auf eine Vielzahl von Abläufen haben. Sollte also über die Nahrung nicht genügend Vitamin B zugeführt werden können empfiehlt es sich, das Defizit mit einer Vitamin B Kur auszugleichen. Ein entsprechendes Präparat gibt es in Apotheken und sollte mindestens über einen Zeitraum von 12 Wochen eingenommen werden, um eine Veränderung zu spüren. Vitamin B ist z. B. in  Huhn,  Bananen, Linsen, Bananen, Spinat, Avocado, Rosenkohl oder  Feldsalat enthalten.

 

Wie feine Nadeln wirken

Amerikanische Wissenschaftler der Georgetown Universität in Washington haben in einer Studie außerdem die Wirksamkeit der traditionellen chinesischen Akupunktur (TCM) nachgewiesen, da durch die feinen Nadeln die Produktion eines Eiweißbotenstoffes gehemmt werden kann, der für die Ausschüttung von Stresshormonen verantwortlich ist. Eine Behandlung über mehrere Wochen hat gute Erfolge gezeigt.

 

Zwischenmenschliche Kontakte

Eine Studie der Yale University School of Medicine vom Dezember 2015 ergab, daß auch Hilfsbereitschaft  gegen Stress helfen kann. Ob das nun hin und wieder eine gute Tat ist, wie die  hilfsbedürftige Nachbarin bei ihren Einkäufen oder zum Arzt zu begleiten oder die Tätigkeit in einem sozialen Ehrenamt, wie im Alten- oder Tierheim etc.  sich um andere Menschen zu kümmern und deren Dankbarkeit zu spüren erhält unsere seelische Gesundheit und erzeugt positive Gefühle.

 

Aber auch Freundschaften zu pflegen

hilft gegen Stress. Nicht umsonst schrieb Aristoteles:  "Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern". Wissenschaftler sind sich einig,  durch gute Freunde steigt das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl, denn sie geben einem das Gefühl, wichtig zu sein und  tragen bei zum Lebenssinn. Das hilft im Alltag und  man kommt einfach besser durch's Leben.  Denn wer eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Freundschaft hat, fühlt sich nicht allein, erfährt Rückhalt und Unterstützung in schwierigen Situationen und hat jemanden für tiefergehende Gespräche.

 

Psychologen haben herausgefunden, daß Frauen ihrer besten Freundin oft Probleme anvertrauen, die sie noch nicht mal in der Familie besprechen würden.

 

Ein stabiles soziales Netz aufzubauen

ist auch in Zeiten von Internet und  facebook umso wichtiger. Natürlich besteht der Reiz in den Möglichkeiten,  auch mit Menschen über eine große Entfernung zu kommunizieren, die man sonst nie getroffen hätte und manche lernen sich auch tatsächlich in der Realität kennen.  Aber eine Vielzahl an virtuelle Kontakten ersetzt  keine gewachsene Freundschaft und es fehlt oft an der nötigen Intensität und Nähe.

 

Andererseits ist natürlich gerade das Internet geeignet dafür, sich nicht aus den Augen zu verlieren und eine bestehende Freundschaft weiter zu pflegen, wenn Menschen aus beruflichen oder privaten Gründen wegziehen und die Entfernung für regelmäßige persönliche Treffen zu groß ist.

 

Wissenschaftler berichten, daß Menschen mit Unterstützung guter Freunde in belastenden Situationen weniger Stresshormone ausschütten und daß sie weniger anfällig für Herz-/Kreislauferkrankungen und Depressionen sind. Außerdem würden sie zufriedener und gesünder leben, was sich insgesamt sogar "lebensverlängernd" auswirken könnte.

 

Wohlgemerkt, alle diese positiven Eigenschaften treffen nur zu, wenn es sich um "echte Freundschaften" und keine Zweckgemeinschaften oder oberflächliche Beziehungen handelt.

 

Mit Geduld und Spucke

Alle Erkenntnisse haben aber  eins gemeinsam,  dauerhafte Ergebnisse gibt es nicht  auf Knopfdruck, sondern es braucht  ein stetiges Einbinden in den Alltag, um für Stress gewappnet zu sein, eine wirkliche Veränderung.

 

Daher ist eins wichtig: die Gefahr von gesundheitlichen Schäden bei dauerhaft negativem Stress nicht unterschätzen und DRANBLEIBEN!

 

Mit entspannten Grüßen

 

Silvia

 

P. S.Würde mich über ein "Gefällt mir" unter dem Artikel oder ein feedback in der Kommentarfunktion freuen.

 



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