Durch die richtigen Lebensmittel zu mehr Entspannung

Dieser Nährstoff kann dabei helfen

In letzter Zeit  hört man überall den Ratschlag ,mehr Eiweiß zu essen und weniger Kohlenhydrate. Und es gibt immer mehr Diäten, die dieses Thema aufgreifen, die bekanntesten hierbei ist wohl die Low Carb Diät,  bei der auf die typischen Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln, Reis und Nudeln verzichtet und mehr Gemüse sowie eiweißreiches wie Fleisch, Fisch, Joghurt und Eier gegessen werden sollte.

Ziel ist es also auf Kohlenhydrate weitestgehend zu verzichten oder sie ganz aus der Ernährung zu streichen. Aber warum? Und macht das Sinn?

 

 

Wichtig ist es jedoch zu unterscheiden,

 

dass es dabei um ein spezielles Ernährungskonzept geht zur Reduktion von Körpergewicht, wenn es heißt: Eiweiß essen, Eiweiß und noch mehr Eiweiß. Dies ist jedoch kein allgemein gültiger Ratschlag für eine dauerhafte Ernährung.

 

Figurprobleme in den Griff zu bekommen ist  bei uns das ganze Jahr ein Thema,

 

jetzt im Frühjahr aber noch mehr, gilt es doch, sich von überflüssigen Winterpfunden zu verabschieden und sich wieder in Form zu bringen.  Fit zu werden für die warme Jahreszeit und die Badesaison und all die körperbetonte leichte Kleidung. Gefühlt sich alle bunten Frauenmagazine voll von Ratschlägen,  mit welcher Methode und wie das am besten gelingen könnte.

 

 

 

Aber entscheidest du dich dann hiermit für Entspannung und gegen eine figurbewusste Ernährung?

 

 

Nein. Du entscheidest dich dann mit täglichen kleinen Portionen der richtigen kohlenhydratreichen Speisen gleichzeitig für eine Ernährung, die die Entspannung durch ihre Nährstoffe fördern. Wenn du dann gleichzeitig noch darüber nachdenkst, evtl. deinen überhöhten Koffeinkonsum etwas einzuschränken - perfekt!

Es gibt nämlich gute und schlechte Kohlenhydrate. Gut und nachhaltig, weil zuverlässige Energiespender sind komplexe Kohlenhydrate mit Mehrfachzucker wie zum Beispiel Vollkornprodukte oder Kartoffeln. Schlecht sind  Weißbrot, Croissant, Kuchen & Co. wegen des Einfachzuckers und  auch wegen ihrer ungünstigen Kombination mit Fett. Kohlenhydrate sind also nicht von Haus aus "schlecht". Verteufeln sollte man sie also nicht. 

 

Ernährungsexperten raten zu einer möglichst bunten und ausgewogenen Nahrung und  dazu, sich selbst nichts dauerhaft zu verbieten, selbst Naschen in Maßen sollte erlaubt sein.

 

Denn es heißt ja nicht umsonst, "du bist, was du isst"!

 

Und damit  zurück zu unserem eigentlichen Thema "Entspannung durch Essen" Menschen die an regelmäßiges Koffein gewöhnt sind sollten auch jetzt nicht komplett darauf verzichten, denn dies könnte sie verstärkt reizbar machen oder Kopfschmerzen auslösen. Das eine oder andere Käffchen jedoch zu ersetzen durch Kräuter- oder Früchtetee wäre durchaus sinnvoll.

 

Kohlenhydrate und Magnesium für eine entspannende Wirkung

 

Komplexe Kohlenhydrate, wie sie z. B. in Vollkornprodukten sind ein wichtiger Baustein für dein Gehirn und liefern in kleinen Dosen, gleichmäßig und konstant Zucker, also Energie, die für Konzentration und Aufmerksamkeit wichtig ist, die den ganzen Tag über anhalten soll. 

 

Wissenschaftler der Tufts University in Massachusetts haben in einer 3 wöchigen Studie herausgefunden, dass ein Verzicht auf Kohlenhydrate ein schlechteres Abschneiden bezüglich Reaktion und Gedächtnis bedeutete, als bei den Teilnehmerinnen, die Kohlenhydrate gegessen haben.

 

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der am Energiestoffwechsel sowie der Muskel- und Nervenfunktion beteiligt ist. Fehlt es an Magnesium kann dies die Muskeln und Nerven überreizen und Muskelkrämpfe verursachen.

 

 

Gute Magnesium Lieferanten sind zum Beispiel:

 

- Haferflocken

- Hirse

- Naturreis

- Weizenkeime

- Bananen

- Himbeeren

- Mandeln

- Sonnenblumenkerne

usw.

 

Wie wär es also, mit der Ernährung anzufangen, um entspannter zu sein?

 

Viele Menschen sind sich dessen gar nicht bewusst, aber es gibt eine Wechselwirkung zwischen Körper und Geist. Das bedeutet, wenn du Stress empfindest, was an sich ja ein Gefühl deiner Psyche (also deines Geistes) ist, dann wirkt sich das aber auch  direkt auf deinen Körper aus.  Deine gesamten Körperfunktionen ändern sich, deine Muskeln spannen sich an usw. 

 

Nun ist der Stress-Zustand, der aus der Steinzeit stammt  ursprünglich eine lebensrettende automatische Reaktion, der eigentlich eine Ausnahme sein sollte,  falls eben eine lebensbedrohliche Situation eintritt, wenn einem zum Beispiel ein Höhlenbär begegnet.

 

In der heutigen Zeit allerdings und bei unseren Lebensbedingungen ist Stress schon eine Art Dauerzustand geworden und wenn Stress nicht entsprechend ausgeglichen und abgebaut wird, also die angespannten Muskeln dauerhaft angespannt bleiben dann sind sie bald komplett verspannt und verursachen in vielen Fällen Schmerzen. Andersherum verursachen diese körperlichen Verspannungen oder Schmerzen eben auch seelischen Stress.

Also merke dir:


Geistiger/Seelischer Stress verursacht auch körperlichen Stress

Körperlicher Stress hat geistigen/seelischen Stress zur Folge 

 

Das bedeutet aber auch:

 

Lockerst du deinen Kopf/Geist, dann lockerst du auch deinen Körper

Lockerst du deinen Körper (durch Entspannungstechniken oder Sport), dann lockert sich auch dein Geist

 

 

 

Hier also mein Ratschlag: 

 

"Iss gesund und ausgeglichen, so bunt und abwechslungsreich wie möglich und jetzt, da du weißt,  für was sie gut sind, verteufle nicht die Kohlenhydrate.

 

Und ganz wichtig:  "Iss langsam und bewusst". Wir haben 5 Sinne:
- sehen

- hören

- riechen

- schmecken und

- fühlen 

 

Setze, auch beim Essen, so viele Sinne ein, wie möglich:  

 

- Sieh dir die Lebensmittel  vor dem Essen auf deinem Teller genau an, wie sehen sie aus? Was haben sie für eine Farbe?

- Wie genau riechen die einzelnen Lebensmittel? 

- Wie schmecken die Lebensmittel, wenn du sie einzeln isst und ganz langsam. Ganz am  Anfang, wenn du sie in den Mund schiebst, wenn du anfängst, nachzuspüren und wenn du dann kaust?

- Wie fühlt sich das Lebensmittel im Mund an?

 

Konzentriere dich ganz auf dein Essen und mache in dieser Zeit nichts anderes nebenher

 

Also "nur" essen. Versuche für jeden Step mehrere Wörter als Beschreibung zu finden, so als würdest du jemandem dein Essen im Detail beschreiben wollen, der grade nicht da ist, mit Worten wie zum Beispiel: breiig, sehr weich, mittelweich, leicht knackig, ein bissl knackig, sehr knackig, bissfest, knusprig, holzig usw.

 

Das ist das Prinzip der Achtsamkeit (Mindfulness), mit dem du dich ebenfalls entschleunigen und entspannen kannst. Falls du das (noch) nicht kennst, hier noch der Link zur Erklärung von Wikipedia 

 

Entspannte Grüße

 

Silvia

 

 

 

 

Durch die richtigen Lebensmittel entspannter werden


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