Nie wieder gestresst - Entscheide doch selbst

Kennst du das auch? Stell dir vor, du stehst morgens an der Bushaltestelle und wartest wie üblich – doch der Bus kommt nicht. Die Zeit verstreicht, du wirst schon unruhig und nervös, aber der Bus kommt einfach nicht. Du merkst schon, wie der Ärger in dir hochsteigt, du anfängst zu schwitzen, dein Herz schneller schlägt.

 

Du stehst unter Stress und überlegst, was du heute hättest eigentlich in der früh erledigen müssen und was du jetzt versäumst. Deine Gedanken überschlagen sich. Heut wär die Geburtstagsfeier von deinem Vorgesetzten und seine Frau zaubert immer den leckersten Imbiss von allen.

 

Wenn du also nicht da bist, denkt er sicher, es ist dir nicht wichtig oder noch schlimmer, du wärst unpünktlich und unzuverlässig und hättest kein wirkliches Interesse an deinem Arbeitsplatz. Dabei stimmt das ja alles gar nicht.

 

Ich  glaube, jeder kennt das, doch wie kommt sowas zustande?

 

Das schauen wir uns anhand des ABC-Modells genauer an. Das ABC-Modell kommt aus dem englischen, daher steht

A- für activating event

B für belief und

C für consequences

 

Das heißt:

A-     Activating event steht für den Stressreiz,  es gibt eine Stress auslösende Situation, das wär in unserem Beispiel, der Bus, der nicht fährt. Objektiv gesehen ist das noch nicht weiter schlimm

B-     Belief steht hier für deine Bewertung, d.h. erst durch deine Bewertung und Beurteilung der Situation und die Befürchtungen, die sich daraus ergeben wird die Situation negativ

C-     Für Consequences steht die tatsächliche Stressreaktion, heißt dass auf diese Gedanken die körperliche Reaktion folgt wie Unruhe, Wut, Schwitzen, schnellerer Herzschlag usw.

 

An der Stelle noch eine kleine Anmerkung, über die körperlichen Auswirkungen von Stress hatte ich ausführlich in meiner Podcast Folge Nr.17 „Das passiert, wenn du mit deinem Körper ständig Vollgas gibst“  berichtet. Vielleicht möchtest du da auch mal reinhören!? Hier geht es zur Podcast-Übersicht mit allen Episoden.

 

So jetzt fragst du dich wahrscheinlich: Nun, da ich das weiß, was fang ich damit an?

 

Das kann ich dir sagen: Natürlich bedeutet das Wissen noch nicht, dass du damit umgehen kannst. Das sehen wir ja heut überall, du kannst dir Wissen aus dem Internet rausziehen, wenn du aber die Zusammenhänge nicht kennst oder verstehst oder aus irgendwelchen Gründen (Stichwort:  innerer Schweinehund etc.) das Wissen nicht umsetzen kannst, nützt es dir gar nichts.

 

Aber, wenn du dir das ABC-Modell nochmal vor Augen führst:

 

Stressreiz – Bewertung – Stressreaktion

 

gelangst du direkt zur Erkenntnis, dass du selbst an der Geschichte was machen kannst!

 

DU kannst sie beeinflussen, musst sie nicht hinnehmen, wie sie ist. Da ist nix in Stein gemeißelt.

 

Wir halten also fest: Alles steht und fällt mit DEINER Beurteilung einer Situation.

 

Ja du hast richtig gehört, ob du Stress hast oder nicht, hängt von DIR ab.

 

DU kannst dir Stress selbst machen oder auch nicht und die Betonung liegt hier auf " auch nicht", denn beim Stressmanagement machen wir uns natürlich unseren Stress nicht selbst.

 

Und das ist, was Stressmanagement „auch“ macht, es umfasst außer Maßnahmen wie zum Beispiel der Optimierung der Selbstorganisation, Zeitmanagement und dem Stressausgleich oder –abbau, Entspannungsmethoden und auch Techniken aus der Persönlichkeitsentwicklung.

 

- Wie du also was siehst und

- wie du damit umgehst

 

das kannst du lernen. Was man prinzipiell sagen kann ist, dass es hilft:

 

-        Wenn du versuchst, solche Stress-Situationen mal gedanklich von mehreren Seiten zu beleuchten und auch deine Mitmenschen zu verstehen und die Motivation, die dahintersteckt. Also nicht jeder macht was mit Absicht, um dich zu ärgern!

 

-        Und versuchen, toleranter zu werden

 

Wer mich kennt, weiß ja, dass ich ein Fan von Sprichwörtern und Zitaten bin. Hier nehm ich mal den Ausschnitt von einem Gebet zu Hilfe, dass da heißt:

 

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!

 

Finde das ist ein gutes Schlusswort für heute.

 

Eine Bitte hätte ich allerdings heute noch: Wärst du bereit, mir die eine oder andere Frage oder optimalerweise natürlich alle 3 zu beantworten? Das hilft mir unheimlich, um in Zukunft noch interessantere  Beiträge und Audios zu erstellen. 

 

1. Was ist derzeit dein  Hauptproblem bezogen auf Stress?

2. Wenn du jetzt sofort eine Sache verändern könntest, welche wär das?

3. Wenn ich ein Audio oder Angebot nur für dich erstellen sollte, welches würdest du dir wünschen?

 

Die Antworten kannst du ganz einfach hier über das Kontaktformular eintragen.

 

Danke vorab und entspannte Grüße

 

Silvia 

Das Bild erklärt das ABC- Modell, wie Stress entsteht
Das ABC- Modell Wie entsteht Stress?

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